Die Geschichte von WorldShift - 3.Teil
Der Fall von Esperanza
Kaum hatte man sich mit der neuen Lage einigermaßen arrangiert, brach eine neue Katastrophe über die verbliebene Menschheit herein. Von der Schöhnheit Esperanzas geblendet und von der Sehnsucht nach einer Zeit, in der der Mensch die Umwelt formte, getrieben, versuchten die Bewohner der Stadt, das Geheimnis der Seuche ein für alle mal zu klären und sie schließlich zu besiegen. Unter kolossalen Anstrengungen wurde der "PSI Resonator" gebaut, ein Gerät, das es einem starken Telepathen ermöglichte, sich mit der Scherbe zu verbinden. Leider verlief der Einsatz überhaupt nicht nach Plan, was verherende Konsequenzen nach sich zog. Die Seuche rund um Esperanza explodierte förmlich und zerstörte diese letzte Bastion in einem höllischen Inferno. Esperanza war verloren.

Tief in den Ruinen der einstigen Metropole sendete der "PSI Resonator" jedoch weiter sein Signal. Über Jahrtausende hinweg wurde so die Ausbreitung der Seuche weltweit verlangsamt. Viele Expeditionen wurde aus den Aussenposten gesandt, um zu erfahren, was vorgefallen war - keine kam jemals zurück. So wurde die Stadt zum Mythos, eine fast vergessene Legende, ein Märchen im harten Überlebenskampf. Bald darauf verschwand die Erinnerung an ihre Ideale komplett und Menschen und Mutanten hörten auf, zusammen zu arbeiten und Probleme gemeinsam anzugehen. Die angespannten Beziehung zwischen beiden Gruppen eskalierten immer mehr, um schließlich in offenen Auseinandersetzungen zu gipfeln. Man sah sich als Konkurrenten um die letzten noch verbleibenden Ressourcen. Der Geist Esperanzas war ein für alle mal verloren und das dunkle Zeitalter währte über 3000 Jahre.

Die neuen Städte
Viele Jahrhunderte nach dem Untergang von Esperanza erheben sich fünf neue Städte aus der Asche der großen Stadt. Obwohl diese Kolonien aus ehemaligen Aussenposten hervorgegangen sind, haben sie keinerlei Gemeinsamkeiten mit der verlorenen Metropole. In unterschiedlichen Teilen der Welt angesiedelt, mit gigantischen Xenolit-Schildgeneratoren vor der Seuche geschützt, ist jede für sich ein abgeschlossener Stadt-Staat ohne wirtschaftliche oder diplomatische Beziehungen zu den anderen. Das Konzept der "Demokratie" ist für diese Gesellschaften fremd. Streng hierarchisch organisiert, werden sie von mächtigen Oligarchien beherrscht. Gewaltenteilung gibt es nicht und die Ordnung wird vom Militär aufrecht erhalten. Ständegruppierungen wie im Mittelalter sind vorherrschend, wobei die Macht einer Gilde daran bemisst, wie sehr sie Leute unterjochen kann.

Offiziell ist Mutanten der Zugang zu den Städten verboten, allerdings trifft man in den unteren Gefilden oft Schwarzhändler und Hehler, die PSI-Artefakte oder Waffen verkaufen. PSI-Artefakte zu besitzen ist strafbar, hält aber Viele nicht davon ab, diese mächtigen Objekte zu sammeln und zu ihrem Vorteil einzusetzen.
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