• Story - 1.Teil
  • Die Geschichte von WorldShift - 1.Teil

     

    Die Scherbe
    Vor tausenden von Jahren, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, drang ein riesiges mysteriöses Objekt in das Sonnensystem ein und hielt direkten Kurs auf die Erde. Wegen seiner Form die Scherbe oder auch "Shard Zero" genannt, stellte das riesige Ding, die größte Gefahr dar, der sich Menschen je gegenübergesehen hatten. Versuche es aufzuhalten oder von seinem Kurs abzubringen schlugen fehl. Selbst ein Bombardement mit Nuklearwaffen - die letzte Hoffnung der Menschheit - zeigte keine Wirkung. Es herrschte Endzeitstimmung. Resigniert und ihrem Schicksal ergeben warteten Männer, Frauen und Kinder auf ihre Vernichtung. Doch dann geschah etwas Unerwartetes. Das Objekt landete in Nord Sibirien und obwohl die Zerstörungen erheblich waren, blieben sie weit hinter den Befürchtungen zurück. Sobald die erste Freude über die unverhoffte Wendung der Ereignisse verflogen war, siegte die Neugier und mehrere Expeditionen wurden in das nur spärlich bewohnte Gebiet gesandt, um die Absturz- bzw. Landestelle zu untersuchen. Bald darauf trafen die ersten beunruhigenden und erschütternden Berichte ein. Die Scherbe hatte aus den Tiefen des Alls etwas mitgebracht, das sowohl lebende als auch tote Materie veränderte. Diese erschreckende außerirdische Krankheit, die sich kreisförmig und unaufhaltsam von der Scherbe ausgehend immer weiter ausbreitete, wurde von ihren Entdeckern nur die Seuche genannt - sie sollte das Geschick der Menschen und die Entwicklung des Planeten auf ewig prägen...

     

     

    Die Seuche
    Es verging nur wenig Zeit, bis "die Seuche" praktisch die gesamte Oberfläche des Planeten bedeckte und den blauen Planeten in eine feindselige, fremdartige Welt verwandelte. Eine unbegreifbare und allgegenwärtige Macht wirkte auf Flora, Fauna und die Geologie. Die Mutationen der Biosphäre wurden immer exzessiver und die Zeiträume der Veränderungen kürzer. Was einst Generationen dauerte, geschah nun in Stunden oder Minuten. Die Kontinente verschoben sich, sodaß sich mächtige Gebirge auffalteten und tiefe Schluchten die Landschaft prägten. Das Klima wurde rauh und unwirsch - es war eine Zeit des Sterbens. Große Teile der menschlichen Bevölkerung wurden von "der Seuche" sofort dahingerafft oder in wilde, willenlose Tiere verwandelt - Wesen ohne Überlebenschance im Daseinskampf. Einige Wenige aber hatten Glück. Die Mutationen brachten ihnen Vorteile, wie größere Stärke, Geschwindigkeit oder Intellekt. Manche entwickelten sogar Talente, wie man sie noch nie gesehen hatte - Telepathy, Telekinese und Pyrokinese. Einige Privilegierte schafften es, sich den Auswirkungen "der Seuche" ganz zu entziehen. Das Leben in luftdicht verschlossenen Wohnkomplexen und das Tragen von hermetischen Schutzanzügen, hatte aber auch auf diese Gruppe große soziale Auswirkungen.

     

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